"Flüchtlingsschutz in Deutschland und weltweit: Evidenz und Reflexionsmöglichkeiten für Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung“
FFVT-Projekt in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Loccum
Die Tagung widmet sich dem Flüchtlingsschutz in Deutschland, Europa und weltweit im Spannungsfeld vielfältiger gesellschaftlicher Herausforderungen und zunehmend polarisierter Diskurse. Ziel ist eine evidenzbasierte Reflexion des aktuellen Stands sowie der zukünftigen Entwicklung des Flüchtlingsschutzes. Die Begriffe Flucht und Flüchtlinge werden dabei weit verstanden und umfassen neben Asylsuchenden auch befristet Geschützte, Binnenvertriebene sowie Menschen, die infolge klimatischer Veränderungen ihre Heimat verlassen mussten.
Aufbauend auf den Erkenntnissen des Reports „Globale Flucht“ werden empirische Befunde aus der Forschung mit praktischen Erfahrungen unterschiedlicher Akteursgruppen zusammengeführt. Die Tagung versteht sich als Plattform, die Brücken zwischen Forschung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft schlägt, um Herausforderungen, Chancen und Handlungsspielräume gemeinsam zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln.
Im Fokus stehen u.a. folgende Fragen:
Wie ist der aktuelle Stand des Flüchtlingsschutzes in Deutschland, Europa und international – und welche Trends zeichnen sich ab?
Welche Rolle spielen wirtschaftliche, demografische und ökologische Faktoren für Fluchtbewegungen und Aufnahmestrukturen?
Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft besser miteinander verzahnt werden?
Welche Verantwortung kommt den Medien bei der differenzierten Darstellung von Flucht und Migration zu?
Welche innovativen Ansätze gibt es weltweit, um Schutz, Integration und gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig zu verbessern?
Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Ort: Loccum, bei Hannover (nur Präsenz)
Anmeldung: https://www.loccum.de/tagungsanmeldung/?nummer=2625
https://www.loccum.de/tagungen/2625/
Referent*innen: Prof. Birgit Glorius (Keynote, Uni Chemnitz), Prof. Petra Bendel (FAU), Prof. Yuliya Kosyakova (Bamberg), Prof. Hannes Schammann (Hildesheim), Prof. Bernd Kasparek (Delft), Prof. Pauline Endres de Oliveira (HU Berlin), Dr. Anne Koch (SWP), Fabio Ghelli (Mediendienst Integration), Christin Furtwängler (Auswärtiges Amt), Doris Kratz-Hinrichsen (Landesbeauftragte Flucht und Migration, Schleswig-Holstein), Ingo Dietz (Ausländerbehörde Hannover), Majdi Lakdina (RAB Germany), Thorben Knobloch (Paritätischer), Elizabeth Beloe (BV-NeMO) u.a.