Über FFVT

Das Verbundprojekt "Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer" (FFVT) zielt auf die Stärkung einer interdisziplinären Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland. Dazu führt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Vorhaben die Forschung zu Migration, Entwicklung, Konflikten und Gewalt, Klimawandel, Gesundheit, Governance und Menschenrechten sowie weiteren Feldern zusammen. Auf diese Weise unterstützt FFVT die Vernetzung der zum Themenkomplex Flucht arbeitenden Einrichtungen und Wissenschaftler*innen. Um zukünftig eine akademische Ausbildung in der Flucht- und Flüchtlingsforschung zu ermöglichen, plant es den Aufbau von Studien- und Graduiertenprogrammen. FFVT will zudem die Internationalisierung der wissenschaftlichen Aktivitäten in Deutschland weiter vorantreiben und bietet deshalb unter anderem ein globales Fellowship-Programm an. Der Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis, Medien und Politik ist ein weiteres Schlüsselelement seiner Arbeit. FFVT soll einen Beitrag leisten, eine nachhaltige Infrastruktur der Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland zu etablieren, um exzellente wissenschaftliche Arbeit zu ermöglichen.

FFVT wird gemeinsam betrieben vom Bonn International Center for Conversion (BICC), vom Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN, Universität Erlangen Nürnberg), vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE, Bonn) und vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS, Universität Osnabrück).

Projekt des Tages

Hier werden täglich wechselnd, zufällig aus der Datenbank ausgewählte Projekte vorgestellt:

Asylsuchende in Bayern

Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. In diesem Kontext ist die fehlende Vernetzung und Bündelung der Forschung zu Fragen von Gewaltmigration, Flüchtlingspolitik und (Re-)Integration von Flüchtlingen ebenso sichtbar geworden wie der geringe Grad an Aufbereitung wissenschaftlicher Herangehensweisen und Einsichten sowie der mangelnde Transfer der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten.

Dashboard

Stand 31.12.2018 – die Datenbank wird gegenwärtig aktualisiert

648 Forschungsprojekte

Aktivitäten

Virtueller Workshop

„Ein frischer Start? Bilanz der deutschen Ratspräsidentschaft und Analyse des EU Asyl- und Migrationspakts“.

8. Januar 2021

Am 8.1.2021 starten wir am Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN - humanrights-centre.fau.de) im Rahmen des Verbundprojekts „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“ mit einem spannenden Fachworkshop in das neue Jahr.

Virtuelle Podiumsdiskussion

FFVT Politik- und Praxisdialog 2020: Flucht- und Flüchtlingsforschung im Gespräch

10. Dezember 2020

Seit der Ankunft hunderttausender Geflüchteter in Deutschland im Jahr 2015 hat sich die öffentliche Diskussion über Flucht und Migration in Deutschland verschärft. Teile der politischen und medialen Öffentlichkeit greifen dabei sehr selektiv auf Zahlen, Fakten und wissenschaftliche erforschte Zusammenhänge zurück, um sie für ihre jeweiligen Narrative und Argumente zu nutzen. Die Kontextualisierung von Einzelinformationen tritt oft in den Hintergrund. Stattdessen dominiert das Spiel mit Einstellungen, Emotionen und Vorurteilen. …

Online-Diskussion

Corona, Flucht und Menschenrechte - (3) Die Unterbringung Geflüchteter in Deutschland und insbesondere Bayern

1. Dezember 2020

Online-Diskussion im Rahmen des Projekts FFVT (Flucht und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer) am Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN)

Virtueller Workshop

Local integration of refugees in light of the 2030 Agenda: CRRF and beyond - Connecting Development with Forced Migration and Refugee Studies

5 - 6. November 2020 – Online

In a world of almost 80 million displaced people according to official numbers, forced migration has become a major issue of global development just as much as of humanitarian and political concern. Achieving the global goals of the 2030 Agenda for Sustainable Development adopted by the United Nations in 2015 will not be possible unless the plight of millions of refugees and the needs of their hosting communities …

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